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  • plate (dish), Kaiserlich-königliche Porzellanmanufaktur Wien, MAK Inv.nr. KE 6384
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Rights notice

Collection
Production
Material | Technique
Measurements
  • diameter: 24 cm
  • height: 3.7 cm
  • weight: 432 g
Inventory number
  • KE 6384
Acquisition
  • purchase , 1916-04-15
Department
  • Glass and Ceramics Collection
Inscriptions
  • plate mark (reverse side) : Bindenschild
  • stamp (reverse side) : 98, 19
  • label (reverse side) : 95
Description
    Nach dem Tod Maria Theresias 1780 hielten die Stilmerkmale des Klassizismus Einzug in der Kaiserlich-königlichen Porzellanmanufaktur Wien. Fabrikdirektor Conrad Sörgel von Sorgenthal und sein Nachfolger Matthias Niedermayer führten durch die Verbindung der Manufakturschule mit der Wiener Akademie der bildenden Künste Formen und Dekore ins Empire und Biedermeier und dabei zu einer Hochblüte, die künstlerisch wie technisch europaweit ihresgleichen suchte: Die Modellmeister waren Schüler der großen Barockbildhauer, die Porzellanmaler ebenfalls akademisch geschult. Der Zierteller aus der Sorgenthal-Periode der Porzellanmanufaktur weist in seiner Gestaltung alle für den Geschmack des Klassizismus wesentlichen Elemente auf. Im weißen Spiegel findet sich ein goldgerahmter Rhombus mit der Darstellung einer antikisierenden Frauengestalt in Grisaille-Malerei. Die Kehle des Tellers ziert Goldreliefdekor, die Fahne weist eine sechsfache Unterteilung durch trapezförmige Felder mit eingeschlossenen Rauten auf, die ihrerseits Köpfe und Ornamente in Grisaille-Malerei umgeben. Radial von der Raute ausgehende, goldene Strahlen und zwischen den trapezförmigen Feldern radial angeordnete Streifen mit Goldreliefdekor auf weißem Grund und Felder aus poliertem Gold bereichern zusätzlich. Die Gestaltungsvorlagen, die den Porzellanmalern und Vergoldern für solche luxuriösen Zierobjekte als Vorbild dienten, fanden sich in der Bibliothek der Porzellanmanufaktur und in der grafischen Vorlagensammlung, die heute im MAK aufbewahrt wird. Zu nennen sind hier vor allem die Zeichnungen nach der Antike, die der Formmeister Anton Grassi von seiner Italienreise 1792 nach Wien mitgebracht hatte, und die vom Chemiker Josef Leithner seit 1793 verfeinerte Reliefgolddekoration.
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  • plate (dish), Kaiserlich-königliche Porzellanmanufaktur Wien, MAK Inv.nr. KE 6384
Permalink
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  • https://sammlung.mak.at/en/collect/plate-dish_4295
Last update
  • 27.03.2026


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