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  • Färbeschablone (Katagami 型紙), Teil eines Sets (hazure はずれ), Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様): Päonien, Buschklee, Grashalme, shōbugawa 菖蒲革 ("Kalmus"-Leder) und dreieckige Chrysanthemenhälften (Einzelblatt), Anonym, MAK Inv.nr. OR 3925-5771
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Rechtehinweis

Titel
  • Teil eines Sets (hazure はずれ), Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様): Päonien, Buschklee, Grashalme, shōbugawa 菖蒲革 ("Kalmus"-Leder) und dreieckige Chrysanthemenhälften (Einzelblatt)
Entstehung
  • Ausführung: Anonym, Mie, 19. Jahrhundert
  • Ausführung: Anonym
Epoche | Dynastie | Stil
Maßangaben
  • Höhe: 29.2 cm
  • Breite: 41.2 cm
  • Muster (Motiv) - Höhe: 19.2 cm
  • Muster (Motiv) - Breite: 34.8 cm
Inventarnummer
  • OR 3925-5771
Provenienz
  • Übernahme , 1907
Abteilung
  • Asien
Beschreibung
    Untergrund gefärbt (jizomari 地染), Vordergrundteil (omogata 主型). Passermarken (hoshi 星). Makulatur. Gleiches Motiv unter: OR 3925-6254. Päonien symbolisieren Reichtum und Schönheit. Wegen ihrer prächtigen Blüte mit vielen Blütenblättern werden sie gerne als Motiv für Kunsthandwerk eingesetzt. Roten Päonien wurde sogar nachgesagt, dass sie, als Kräutersud getrunken, für Langlebigkeit und Unsterblichkeit sorgen können. Die Blüten des Buschklees (hagi 萩) hängen an biegsamen Zweigen, die sich bei kleinster Brise wiegen, und erfreuen so die Menschen. Da die Pflanze viele Blüten trägt, gilt sie als Symbol für Wohlstand. Der Buschklee soll auch die am häufigsten erwähnte Pflanze im Manyōshū 万葉集 („Sammlung der zehntausend Blätter“, 8. Jh.) sein. Er zählt zu den „Sieben Herbstgräsern“ (aki no nanakusa 秋の七草) und findet sich seit der Heian-Periode (794 – 1192) als Dekorelement. Shōbu 菖蒲 (= Kalmus) kann dem Laut nach auch „militärisch“ oder „kriegerisch“ bedeuten. Daher wurden die Rüstungen, die aus gegerbtem Hirschleder hergestellt waren, oft mit dem shōbu-Motiv verziert. Dieses Motiv kommt auch als Stoffmuster mit der Bezeichnung shōbugawa monyō 菖蒲革文様 ("Kalmus"-Leder-Muster) zur Verwendung. Die Chrysantheme (kiku 菊) symbolisiert Langlebigkeit, was auf eine chinesische Legende zurückgeht. Der Gelbe Fluss entsprang einst an einer Chrysanthemen-Wiese und ein Dorfbewohner, der aus der Quelle trank, erlangte ein langes Leben. In Japan taucht das Motiv erst im Kokin-wakashū 古今和歌集 (Anfang 10. Jhdt.) auf, während das Man’yōshū 万葉集 aus dem 8. Jahrhundert zwar 157 Pflanzenarten nennt, aber kein einziges Gedicht über Chrysanthemen enthält. Man nimmt daher an, dass die Blume in Japan erst Ende des 8. oder Anfang des 9. Jahrhunderts aus China eingeführt wurde. Gestanztes Zeichen
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  • Färbeschablone (Katagami 型紙), Teil eines Sets (hazure はずれ), Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様): Päonien, Buschklee, Grashalme, shōbugawa 菖蒲革 ("Kalmus"-Leder) und dreieckige Chrysanthemenhälften (Einzelblatt), Anonym, MAK Inv.nr. OR 3925-5771
Permalink
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  • https://sammlung.mak.at/de/collect/teil-eines-sets-hazure-はずれ-pflanzenmuster-shokubutsu-monyo-植物文様-paeonien-buschklee-grashalme-shobugawa-菖蒲革-k_347258
Letzte Aktualisierung
  • 12.10.2026


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