Skip to content

Download

Zitiervorschlag
Copied to clipboard
  • Färbeschablone (Katagami 型紙), Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様), Flächenmuster (waritsuke monyō 割付文様): Ranken und Paulownien und Teile von Hexagon-Flächenmuster (yabure kikkō 破れ亀甲; „gerissene“ kikkō) mit Chrysanthemenmotiv, Anonym, MAK Inv.nr. OR 3925-1315
Kurzinfo zu Lizenz und Nutzung
Download (Mit dem Download akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.)
Rechtehinweis

Titel
  • Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様), Flächenmuster (waritsuke monyō 割付文様): Ranken und Paulownien und Teile von Hexagon-Flächenmuster (yabure kikkō 破れ亀甲; „gerissene“ kikkō) mit Chrysanthemenmotiv
Entstehung
  • Ausführung: Anonym, Mie, 19. Jahrhundert
Epoche | Dynastie | Stil
Maßangaben
  • Höhe: 31 cm
  • Breite: 41.4 cm
  • 1 Muster - Höhe: 20.3 cm
  • 1 Muster - Breite: 35 cm
Inventarnummer
  • OR 3925-1315
Provenienz
  • Übernahme , 1907
Abteilung
  • Asien
Beschreibung
    Untergrund gefärbt (jizomari 地染), wahrscheinlich Teil eines Sets (genannt: hazure はずれ). Passermarken (hoshi 星). Schablone beschädigt. Das Motiv Paulownie (kiri 桐) symbolisiert Reinheit, Glück und Wohlstand. Weil es in einer chinesischen Legende angeblich heißt, dass sich der Phönix nur auf einer Paulownie niederlässt, steht sie auch als Symbol für hohen Status und wurde als ‚privates‘ Wappen der kaiserlichen Familie verwendet. Nach der Meiji-Restauration wurde die Paulownie als „5-7 Paulownia“ (go-shichi (no) kiri 五七桐) zum Emblem der japanischen Regierung.    Kikkō tsunagi 亀甲繋ぎ (verbundene Schildkrötenpanzer/Hexagone): ein geometrisches Muster aus Hexagonen, das bereits in sassanidischer Kunst zu finden ist und über China und Korea während der Nara-Zeit (710-794) nach Japan gelangt sein soll. Da das Muster dem Schild des Schildkrötenpanzers ähnelt, wird es kikkō 亀甲 genannt. Gilt als glückverheißendes Muster (kisshō monyō 吉祥文様) und seit der Heian-Zeit (794-1185, auch 794-1192) auch als ‚höfisches Muster‘ (yūsoku monyō 有職文様). Die Chrysantheme (kiku 菊) symbolisiert Langlebigkeit, was auf eine chinesische Legende zurückgeht. Der Gelbe Fluss entsprang einst an einer Chrysanthemen-Wiese und ein Dorfbewohner, der aus der Quelle trank, erlangte ein langes Leben. In Japan taucht das Motiv erst im Kokin-wakashū 古今和歌集 (Anfang 10. Jhdt.) auf, während das Man’yōshū 万葉集 aus dem 8. Jahrhundert zwar 157 Pflanzenarten nennt, aber kein einziges Gedicht über Chrysanthemen enthält. Man nimmt daher an, dass die Blume in Japan erst Ende des 8. oder Anfang des 9. Jahrhunderts aus China eingeführt wurde.
Zitiervorschlag
Copied to clipboard
  • Färbeschablone (Katagami 型紙), Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様), Flächenmuster (waritsuke monyō 割付文様): Ranken und Paulownien und Teile von Hexagon-Flächenmuster (yabure kikkō 破れ亀甲; „gerissene“ kikkō) mit Chrysanthemenmotiv, Anonym, MAK Inv.nr. OR 3925-1315
Permalink
Copied to clipboard
  • https://sammlung.mak.at/de/collect/pflanzenmuster-shokubutsu-monyo-植物文様-flaechenmuster-waritsuke-monyo-割付文様-ranken-und-paulownien-und-teile-von-hexagon-flaechenmuste_317975
Letzte Aktualisierung
  • 25.04.2026


Kontakt

This field is for validation purposes and should be left unchanged.
This field is hidden when viewing the form
Thema
Thema 2(Required)
Disclaimer(Required)