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Titel
- Ringsonnenuhr
Sammlung
Entstehung
- Ausführung: Anonym, Deutschland, 1633
Maßangaben
- Höhe: 20.5 cm
- Durchmesser: 16 cm
Inventarnummer
- GO 358
Provenienz
- Ankauf , 1877
Abteilung
- Metall und Wiener-Werkstätte-Archiv
Signatur | Marke
- Inschrift: Praesens opVs soLare offertVr aMICo Vero a serVo eX asse fIDeLI
Beschreibung
-
Die zweifache Ringsonnenuhr hat sich im Laufe des 17. Jh. aus dem einfachen Sonnenring entwickelt. Sie ist ein ideales Reisegerät, da sie sich klein zusammenlegen lässt und keinen Kompass benötigt. Bei Gebrauch wird die Ringssonnenuhr so auseinander geklappt, dass die beiden Ringe senkrecht zueinander stehen. Die Aufhängeöse wird, falls möglich so verschoben, dass ihre Marke auf dem Breitengrad des Messortes liegt. Dann wird das Öhrplättchen des Schiebers auf den jeweiligen Monat eingestellt. Schließlich wird die Uhr an der Aufhängeöse ins Sonnenlicht gehalten und die Gleitschiene so lange gedreht, bis der Sonnenfleck durch die Öse auf das Äquatorzifferblatt fällt. Die Stunde kann nun abgelesen werden.
Letzte Aktualisierung
- 24.04.2026