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  • centerpiece, K. k. Majolika Fabrik Holitsch, MAK Inv.nr. KE 7398-2
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Rights notice

Collection
Production
Subject
Material | Technique
Measurements
  • diameter: 47.5 cm
  • height: 36.3 cm
  • weight: 5998 g
Inventory number
  • KE 7398-2
Acquisition
  • exchange , 1936-08
Department
  • Glass and Ceramics Collection
Inscriptions
  • inventory number (exterior) : 6909
  • label (reverse side) : XIII, 3/6
Description
  • Tafelaufsatz für Früchte in Form eines Baumes mit großen Blättern, auf mehrpassigem von Flechtzaun umgebenem Plateau je ein Baum mit Blattschalen und eine größere bekränzente Blattschale, auf acht Krallenfüßen;
  • Der bunt bemalte, glasierte Tafelaufsatz für Früchte in Form eines Baumes mit großen Blättern steht auf einem mehrpassigen, von einem Flechtzaun umgebenen und wie eine Wiese gestalteten Plateau, das wiederum auf acht Krallenfüßen ruht. Das prunkvoll gestaltete Objekt war Teil einer barocken Tafeldekoration, die aus mehreren ähnlichen Aufsätzen zur Präsentation von Obst und Süßspeisen bestand und von Assistenzfiguren begleitet wurde. Es wurde in der k. k. Majolika-Geschirrfabrik Holitsch (heute Holíč in der Slowakei), einer der bedeutendsten Keramikmanufakturen des 18. Jahrhunderts in der Habsburgermonarchie, hergestellt. Die Manufaktur wurde 1743 von Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, dem Gemahl Maria Theresias, gegründet. Zwischen 1743 und 1827 produzierte die Fabrik hochwertige Fayencen und Steingut. Sie war bekannt für ihre präzisen Nachahmungen von Wiener und französischem Porzellan und Straßburger Fayencen. Ab dem 17. Jahrhundert wurde an den europäischen Höfen auf französische Art gespeist: Das Essen wurde in mehreren Gängen aufgetragen, wobei pro Gang bis zu 100 Gerichte auf Platten und Schüsseln symmetrisch auf der Tafel arrangiert wurden. „Speiseinszenierungen“ entwickelten sich zum fixen Bestandteil höfischer Bewirtung. Anfangs als Tongeschirr (Fayence), nach 1710 auch in Porzellan ausgeführt, entstanden Trompe-l’œil-Terrinen in Form von täuschend echt nachgeahmten Eberköpfen, Tieren, Salathäupteln oder Gemüsen. Im Zentrum stand bis zur Nachspeise das „Surtout“, ein Tafelaufsatz in Gestalt eines Tempels oder Pavillons, in dem Gewürze und Zuckerwaren aufbewahrt wurden. Das vorliegende Beispiel aus der Holitscher Manufaktur war als „Milieu de table“, als großer Tafelaufsatz, eine besonders aufwendig erdachte Tafelzierde.
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  • centerpiece, K. k. Majolika Fabrik Holitsch, MAK Inv.nr. KE 7398-2
Permalink
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  • https://sammlung.mak.at/en/collect/centerpiece_11654
Last update
  • 08.05.2026


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