Titel
- Vision des Renseibō (vom Bearbeiter vergebener Titel)
Sammlung
Entstehung
- Ausführung: Anonym, Japan, um 1688
- Entwurf: Hishikawa Moronobu 菱川師宣
- Schule: Hishikawa 菱川派 (Schule)
Epoche | Dynastie | Stil
Thema
Material | Technik
Maßangaben
- Höhe: 29 cm
- Breite: 40.1 cm
Inventarnummer
- KI 11121
Provenienz
- Schenkung / Donation , 1948
Abteilung
- Asien
Signatur | Marke
- Signaturbezeichnung:
Beschreibung
-
Das Bild zeigt eine Szene mit Verbindung zum Heike Monogatari 平家物語 (Erzählung über die Taira-Familie). Der Priester Renseibō auf einer Brücke, als er gerade eine Vision hat. In dieser Vision sieht er den jungen Atsumori 敦盛, der sich für den Krieg gegen die Minamoto rüstet und Abschied nimmt. Atsumori hatte das Kommando über die Truppen von Ichi-no-tani. Die Stadt galt als uneinnehmbar, doch gelang es der Minamoto-Armee über einen Hügel einzufallen. Atsumori verließ als einer der letzten die Stadt und wurde von Kumagai Naozane 熊谷直実, einem General der Minamoto, getötet, bevor er sich in Sicherheit bringen konnte. Kumagai hatte zuvor gezögert den Atsumori zu töten, da dieser noch sehr jung war. Kumagai bereute seine Tat, trat nach dem Krieg in den Mönchsstand und hieß fortan Rensei hōshi 蓮生法師. Die beiden Hauptpersonen sind mit Namensschildern gekennzeichnet. Der Text oben erzählt die dazugehörige Geschichte. Das Blatt aus der Stoclet-Sammlung ist handkoloriert (vgl. Lit.: Sotheby’s). Das Blatt hier ist am oberen Rand stark beschädigt. Blatt aufkaschiert. Am rechten Rand ist eine schmale Stelle des Unterblattes zu sehen, die Tuschedruck und orange Farbe aufweist.
Letzte Aktualisierung
- 03.09.2026