Titel
- Nō-Stück “Kurama tengu 鞍馬天狗”
- Zehn Bilder für den Dichterklub Hisakataya (Hisakataya jūban no uchi 久型屋十番の内) (Serientitel)
Sammlung
Entstehung
- Ausführung: Anonym, Japan, 1805 - 1815
- Entwurf: Teisai Hokuba 蹄斎北馬
- Schule: Katsushika 葛飾派 (Schule)
Epoche | Dynastie | Stil
Material | Technik
Maßangaben
- Höhe: 20.9 cm
- Breite: 18.5 cm
Inventarnummer
- KI 8317-18
Provenienz
- Legat , 1919
Abteilung
- Asien
Signatur | Marke
- Text im Bild: Gedicht von Karatsu Aoyoshi (rechts): Yae kasumi / tachikakusu to no / kusa to hana ni / na nomi kurama no / haru no akebono.Von den Gräsern und Blumen, die sich im dichten Dunst verbergen, kennt man nur die Namen - eine Morgendämmerung im Frühling am Kurama-Berg.Gedicht von Hisakataya (links): Kenjutsu no / oku fukaku koso / tazunemime / hana no ka takaki / Sōjōgatani.Er bittet, noch mehr von der Schwertkunst lernen zu dürfen - in Sōjōgatani, wo die Blumen einen wunderbaren Duft haben.
- Signaturbezeichnung: Hokubaga 北馬画
Beschreibung
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Hokubaga 北馬画
Das Nō-Stück „Kurama tengu 鞍馬天狗“ basiert auf einer Legende aus dem Leben des Minamoto no Yoshitsune 源義經 (1159-1189). Nachdem sein Vater im Kampf gegen die Taira-Familie umgekommen war, wuchs Yoshitsune in einem Kloster am Berg Kurama 鞍馬 auf. Yoshitsune macht auf einem Ausflug die Bekanntschaftmit dem König der tengu 天狗 (jap. Fabelwesen), der ihm beibringt, mit dem Schwert zu kämpfen. Rechts im Bild der junge Yoshitsune. Links der tengu mit dem für ihn typischen Hut und Federfächer einer „ōbeshimi 大癋見“ genannten Nō-Maske. Der zweite Teil des linken Gedichts kann mit einer anderen Bedeutung von „hana“ gelesen werden, und zwar „Nase“ und nicht „Blume“: „... - in Sōjōgatani, wo die Nasen lang sind.“ Damit nimmt das Gedicht Bezug auf die für die tengu typischen langen Nasen.
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Surimono 摺物, Nō-Stück “Kurama tengu 鞍馬天狗”, Anonym, MAK Inv.nr. KI 8317-18
Letzte Aktualisierung
- 25.04.2026