Titel
- Flächenmuster (waritsuke monyō 割付文様)/Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様): verbundene Kreise (shippō tsunagi 七宝繋ぎ) aus Blütenblättern, Chrysanthemen und Glyzinienblüten
Epoche | Dynastie | Stil
Material | Technik
Maßangaben
- Höhe: 25.8 cm
- Breite: 41.6 cm
- 1 Muster - Höhe: 16.7 cm
- 1 Muster - Breite: 35.6 cm
Inventarnummer
- OR 3925-741
Provenienz
- Übernahme , 1907
Abteilung
- Asien
Signatur | Marke
- Stempel: Händler (型売商人 katauri shōnin): [寺尾斎兵衛 Terao Saibee]Geschäftsname (暖簾名 noren na): 寺尾 TeraoHändlerzeichen (屋号yagō): 曲尺にサ kanejaku mit "sa"Standort (所在地 shozaichi): 勢州白子 Seishū, ShirokoStempel schwarz, rund (丸型、黒印 marugata, kokuin) Händler (型売商人 katauri shōnin): [寺尾斎兵衛 Terao Saibee]Geschäftsname (暖簾名 noren na): 寺尾 改 Terao aratame Händlerzeichen (屋号yagō): 曲尺にサ kanejaku mit "sa"Standort (所在地 shozaichi): ---Stempel schwarz in der Form eines Flaschenkürbisses (瓢箪型 、黒印 hyōtangata, kokuin)Anmerkung: 改aratame = eine Inspektionssiegel z.B. der Domäne Kishū, die auch die hohe Qualität bezeugt.
Beschreibung
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Untergrund gefärbt (jizomari 地染). Passermarken (hoshi 星). Runder Händlerstempel (shōin 商印) am unteren Schablonenrand.
Shippō tsunagi 七宝繋ぎ („Sieben Schätze“; verbundene Kreise): ein glückverheißendes Muster (kisshō monyō 吉祥文様) mit gleich großen Kreisen, die einander überlappen und dadurch verbunden sind. Der Kreis steht für Vollkommenheit. Es ist unklar, ob und wie das Muster mit den „Sieben Schätzen“ des Buddhismus in Verbindung steht. Möglicherweise, weil die Beziehungen und Verbindungen der Menschen genauso wertvoll sind wie die „Sieben Schätze“. Zur Kategorie "kisshō monyō 吉祥文様" zählen auch u.a. die Kombination Kranich und Schildkröte (tsuru kame 鶴亀) wie auch Phönix (hōō 鳳), Schmetterling (chō 蝶) und glückverheißende Wolken (zui'un 瑞雲).
Die Chrysantheme (kiku 菊) symbolisiert Langlebigkeit, was auf eine chinesische Legende zurückgeht. Der Gelbe Fluss entsprang einst an einer Chrysanthemen-Wiese und ein Dorfbewohner, der aus der Quelle trank, erlangte ein langes Leben. In Japan taucht das Motiv erst im Kokin-wakashū 古今和歌集 (Anfang 10. Jhdt.) auf, während das Man’yōshū 万葉集 aus dem 8. Jahrhundert zwar 157 Pflanzenarten nennt, aber kein einziges Gedicht über Chrysanthemen enthält. Man nimmt daher an, dass die Blume in Japan erst Ende des 8. oder Anfang des 9. Jahrhunderts aus China eingeführt wurde.
Aufgrund ihrer langen Lebensdauer und guter Fortpflanzungsfähigkeit gelten die Glyzinien (fuji 藤) als glücksverheißend und werden bereits in der ältesten Dichtung (Man’yōshū 万葉集) vielfach besungen. Die Glyzinie war auch Familienwappen des Fujiwara-Clans.
Stempel: rund
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Färbeschablone (Katagami 型紙), Flächenmuster (waritsuke monyō 割付文様)/Pflanzenmuster (shokubutsu monyō 植物文様): verbundene Kreise (shippō tsunagi 七宝繋ぎ) aus Blütenblättern, Chrysanthemen und Glyzinienblüten, Anonym, MAK Inv.nr. OR 3925-741
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https://sammlung.mak.at/de/collect/flaechenmuster-waritsuke-monyo-割付文様-pflanzenmuster-shokubutsu-monyo-植物文様-verbundene-kreise-shippo-tsunagi-七宝_315748
Letzte Aktualisierung
- 21.07.2026